________With my face against the floor. I can't see who knocked me out of the way
I don't want to get back up. But I have to, so it might as well be today
Nothing appeals to me, no one feels like me. I'm too busy being calm to disappear
I'm in no shape to be alone. Contrary to the shit that you might hear.
So walk with me, walk with me.
Don't let this symbolism kill your heart
Walk with me, walk with me
Just like we should have done right from the start
Walk with me, walk with me
Don't let this fucking world tear you apart______
Ich sitze vor dem leeren Blogpostfenster. All dieGedanken, all die Gefühle schwirren kreuz und quer in meinem Kopf. So viel. Zu viel. Und doch kann ich nichts schreiben. Nichts sinnvolles zumindest.
Doch ich bin es nicht. Ich bin ich. Und das ist gut so. Sagt man immer.
Ich muss lernen, damit klar zukommen, mich nicht hängen zu lassen. Kopf hoch, weitermachen. Immer immer weitermachen.
Doch ich setze mich selbst unter Druck. Ich habe vor allem Angst, ich will so viel und tue nichts dafür. Wenn ich es tue, klappt es trotzdem nicht. Also warum überhaupt erst anfangen? Weil du musst. So ist das ungeschriebene Gesetz des Lebens. Machen. Immer nur machen. Und wenn ich aber keine Lust habe zu machen? Dann machs trotzdem.
Tut mir Leid für diese wirren Selbstgespräche. Eigentlich hab ich keinen Grund ständig in Selbstmitleid zu baden. Mir geht es gut. Auch hier. Aber was ist dann?
Mir fehlt einfach das Ventil. Sport. Fitnessstudio. Das Laufen um den See ist kein Vergleich zum Training am Eisen. Es muss daran liegen.
Vor ein paar Tagen meinte eine Freundin was denn mit mir los sei. Ich sei so sensibel und würde wegen jeder Kleinigkeit überreagieren. Mir war das bislang gar nicht so sehr aufgefallen, aber sie hat recht. Es tut mir Leid, dass ich so bin. Ich will so nicht sein. Ich will wieder lachen und Scheiße machen.
Aber all die blöden Gefühle in mir können nicht mehr raus.
Nach dem Fit gings mir immer super. Da war alles Aufgestaute weg. Und das klappt hier nicht. Und Alkohol gibts auch nicht haha.
Und ich hab so Angst nach der Zeit hier keine Muskeln mehr zu haben.
Ich hab wieder Angst vor dem Essen.
Ich hasse mich, wenn ich nicht Joggen war. Ich hasse Joggen, aber ich muss es machen, sonst kann ich nicht essen. Wenn ich nicht esse, werde ich noch unausgeglichener. Das ist alles eine Zwickmühle, ein Teufelskreis. Die Sache mit dem Essen, dem Sport, mir selbst, belastet mich wirklich sehr. Warum kann ich nicht normal sein.
Es ist mir peinlich, meine Schwächen zuzugeben.
Das muss dir nicht peinlich sein. Du bist nicht die einzige der es so geht, erst gestern hab ich mich noch selbst gefragt ob wohl die ganzen anderen Mädchen auch so fixiert auf das essen, sport und ihre Figur sind. Warum ich nicht einfach mal unbeschwert essen kann..
AntwortenLöschenIch kann dich so gut verstehen und du bist mit deinen Gedanken nicht alleine.
Ich hoffe dir geht es bald besser und ich schicke dir ein bisschen Kraft :*
Vanille ♡