FITNESS-MYTHOS #1
Erst nach mindestens zwanzig Minuten setzt die Fettverbrennung ein
Falsch. Bei richtigem Training verbrennt der Körper schon von der ersten Minute des Trainings an Fett. Voraussetzung hierfür ist aber die richtige Belastung.
FITNESS-MYTHOS #2
Ausdauersport ist der beste, um abzunehmen
Falsch. Hanteln stemmen ist genauso wichtig! Nur durch intensives Krafttraining findet eine Vermehrung der Mitochondrien (Zellelemente) statt. Um abzunehmen, Kraft- und Ausdauertraining kombinieren.
FITNESS-MYTHOS #3
Während des Trainings sollte man trinken
Richtig. Vor, während und nach den Übungen ist es sehr wichtig, Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dadurch kann der Wasserverlust beim Atmen und Schwitzen ausgeglichen werden.
FITNESS-MYTHOS #4
Wer stark schwitzt, hat keine Kondition
Falsch. Wer kennt das nicht: Kurz nach dem Training im Fitnessstudio tropft schon der Schweiß... Dabei hat Schwitzen absolut gar keine Aussagekraft über den Trainingszustand /die Kondition des Trainierenden. Ein schwitzender Körper hat nur gelernt, seine Kühlungsaufgabe zuverlässig zu erledigen.
FITNESS-MYTHOS #5
Wo sich Muskeln bilden, verschwindet das Fett
Falsch. Schön wär's! Der Körper hat nur ein Stoffwechselsystem, deshalb kann das Fett nicht gezielt an bestimmten Stellen verbrannt werden. Am schnellsten wird das Fett im Gesicht abgebaut. Erst danach greift der Körper auf andere Fettdepots zu, etwa an den Hüften. Wichtig ist, dass du über den Tag hinweg mehr Kalorien verbrauchst, als du zu dir nimmst. Am besten geht dies mit Hilfe zusätzlicher Sporteinheiten und einer ausgewogenen Ernährung.
FITNESS-MYTHOS #6
Essen am Abend macht dick
Falsch. Fettdepots werden nur dann angesetzt, wenn dem Körper über den kompletten Tag zu viele Kalorien zugeführt wurden. Spätes Essen ist weder für die Fitness schädlich noch ist es ein entscheidender Faktor für die Gewichtszu- oder –abnahme. Trotzdem wird immer wieder behauptet, dass gute Abnehmerfolge erzielt wurden, wenn jemand abends nichts mehr gegessen hat. Das liegt allerdings eher daran, dass das Weglassen des Abendessens zu einer negativen Energiebilanz des betreffenden Tages geführt hat. Genauso gut könnte man aber auch das Mittagessen weglassen. Selbstverständlich sollte aber auch abends gesund und leicht gegessen werden.
FITNESS-MYTHOS #7
Wenn man mit Krafttraining aufhört, verwandeln sich Muskeln in Fett!
Falsch. Muskeln und Fett bestehen aus verschiedenen Komponenten; Muskeln aus Proteinen und Fett aus Triglycerinen. Das eine kann sich nicht in das andere verwandeln. Wenn man mit Krafttraining aufhört, schwindet die Muskelmasse durch das fehlende Training. Dadurch verringert sich der Kalorien-Verbrauch. Bei unveränderter Ernährungsweise setzt der Körper entsprechend Fett an. So entsteht der Eindruck, als ob die Muskeln sich in Fett verwandeln. Dies ist allerdings eine Illusion.
FITNESS-MYTHOS #8
Viel trainieren bringt viel
Viel trainieren bringt viel
Falsch. Fakt ist: Im Training müssen Reize gesetzt werden, um voranzukommen. Der Körper reagiert, indem er bei der nächsten Einheit mehr Energie freisetzt (Superkompensation). Wird dem Körper nach einem Training eine Ruhepause gegönnt, kann und wird die nächste Einheit somit auf einem höheren Leistungsniveau absolviert. Sind Pausen zu kurz oder zu lang, stagniert die Leistung oder fällt bei Übertraining sogar ab. Im Ausdauersport benötigt der Körper zwischen 24 und 36 Stunden, im Kraftsport 48 bis 72, beim Koordinationstraining sogar 72 bis 96 Stunden.
FITNESS-MYTHOS #9
Mit Krafttraining nimmt man nicht ab
Falsch. Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Aber wenn man als Frau ein ganz normales Krafttraining macht, dann wird man auch abnehmen. Je mehr Muskulatur vorhanden ist, desto besser ist der Stoffwechsel. Daraus folgt: Je mehr Muskeln, desto höher ist der Kalorienverbrauch.
FITNESS-MYTHOS #10
Ein Sixpack kriegt man schnell durch viele Sit-ups
Falsch. Ausschlaggebend ist vor allem der Körperfettanteil. Erst wenn dieser unter 14 Prozent liegt, wird das Waschbrett sichtbar. Gerade am Bauch speichert der Körper das meiste Fett. Beim Bauchtraining baut man aber kaum Fett ab. Der Grund: Die Bauchmuskeln sind eine sehr kleine Muskelgruppe. Je mehr Muskelmasse beim Training in Bewegung ist, desto höher ist der Energieverbrauch. Wichtig ist deshalb eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining und gesunder, bewusster Ernährung.
FITNESS-MYTHOS #11
Muskeln machen den Körper unbeweglich
Falsch. Im Gegenteil: Ein ausgewogenes Krafttraining verbessert die Beweglichkeit. Entscheidend ist, dass du beim Training keine Muskelgruppe vernachlässigst und bei jeder Übung über den vollen Bewegungsradius gehst. Auf Grund unserer häufig gebückten Alltagshaltung neigen besonders die Brust-, Hüft- und Beinbeugemuskulatur dazu, sich zu verkürzen. Deshalb solltest du auf keinen Fall vergessen, stets auch deren muskuläre Gegenspieler (oberer und unterer Rücken sowie die Beinstrecker) zu fordern.
FITNESS-MYTHOS #12
Dehnen nach dem Sport ist wichtig
Richtig. Vor allem nach dem Sport sollte man grundsätzlich den ganzen Körper dehnen. Wenn man dies nicht macht, verkürzt sich nach einiger Zeit die Muskulatur und man bekommt Haltungsschäden.
FITNESS-MYTHOS #13
Krafttraining macht dicke Muskeln
Falsch. Das stimmt bedingt nur bei den Männern. Frauen bekommen vom Krafttraining keine Bodybuilder-Figur. Der Muskelwachstum ist abhängig von Testosteron, und der weibliche Organismus produziert das männliche Geschlechtshormon nur in sehr geringen Mengen. Darum führt ein Muskeltraining bei Frauen in erster Linie dazu, dass sie festere Muskeln bekommen - und das Gewebe straffer, die Figur besser wird.
FITNESS-MYTHOS #14
Regelmäßiges Joggen schadet den Gelenken
Falsch. Das Gegenteil ist der Fall! Laufen schützt dich sogar davor, dass sich deine Gelenke abnutzen. Durch die Bewegung wird die Gelenkschmiere dünnflüssiger und versorgt den Knorpel besser mit Nährstoffen. Auch die Muskeln, die du durch das Laufen aufbaust, entlasten deine Gelenke im Alltag. Lauf-Anfänger sollten es trotzdem erst einmal langsam angehen lassen: 15 bis 20 Minuten Dauerlauf genügen im ersten Monat vollkommen, pro Woche sollten sie ihr Pensum um maximal 15 Prozent steigern. Auf diese Weise verhindern sie, dass sie ihre Bänder und Sehnen überlasten. Wer übergewichtig ist (BMI über 30), starke X- oder O-Beine hat, sollte besser mit Nordic Walking oder Fahrradfahren beginnen.
Die Tipps hab ich von
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Cool, danke für diese Übersicht! :) Liebe Grüße, Anna
AntwortenLöschenhey du, danke für die aufklärung, ich war bei vielen punkten nämlich falscher meinung ;) wünsch dir ein tolles wochenende, liebe grüße :)
AntwortenLöschenWow, super Auflistung von den Fitness-Mythen und endlich spricht mal jemand Klartext! Toller Post!
AntwortenLöschenViele Grüße, Ela
Hey :)
AntwortenLöschenAlso bei uns ist es so, dass ich arbeiten gehe (ich studiere nur nebenbei an einer Fernschule). Ich verdiene also was & auch nicht schlecht. Aber mein Mann nicht, weeeeil...er ein Teilzeit Studium (Wochenende) macht. Das kostet monatl. 360 € (seine Oma zahlt VORERST) - Bafög gibt es dafür nicht, weil bei Teilzeitstudium kann man theoretisch arbeiten. Er aber nicht, weil er die Kinder betreuen muss während ich arbeite.
Hartz4 kommt auch nicht in Frage weil dann dürfte er nicht mehr studieren.
Er hat jetzt im Losverfahren einen Platz an der Uni gefunden. An der Uni hat er aber schon einmal das erste Semester nicht gepackt & das Studium an der Teilzeit-Hochschule gefällt ihm sehr viel besser.
Wir können also demnächst Bafög beantragen, aber ob das mit der Uni überhaupt was wird bezweifeln wir beide.
Und ich weiß nicht, ob bei Hartz4 der Grund "Ich kann nicht arbeiten, wegen Kinderbetreuung" zieht, da ich derzeit "nur" Teilzeit arbeite.
Situation also völlig daneben grad ...
Bafög beantragen wir erstmal, denn eingeschrieben ist er ja dann demnächst... Aber spätestens in einem halben Jahr stehen wir dann wieder blöd dar, falls das alles wieder nichts wird X_x